Besuchergruppen
Volkshochschule Krefeld auf Einladung von Uli Hahnen zu Besuch im Landtag. Seit Mai 2010 bereits 500 Landtagsbesucher aus Krefeld in Düsseldorf.
Zur Plenarsitzung konnte Krefelds Landtagsabgeordneter Uli Hahnen wieder Gäste aus Krefeld im Landtag begrüßen. Die Volkshochschule Krefeld wollte im Jahresprogramm 2012 eine Fahrt in den Düsseldorfer Landtag anbieten, so dass Hahnen aus den für jeden Abgeordneten kontingentierten Besucherplätzen die nötige Anzahl zur Verfügung stellte. „Neben Vereinen, Schulen und anderen Organisationen und Institutionen sind immer wieder auch einzelne Interessierte an mich herangetreten, die die Arbeitsabläufe im Landtag aus nächster Nähe erleben und beobachten wollten. Die Idee der Volkshochschule Krefeld habe ich daher gerne aufgenommen. Besonders gefreut hat mich auch, dass mich mit dieser Besuchergruppe nun insgesamt bereits 500 Krefelderinnen und Krefelder im Landtag besucht haben. Mitglied des Landtags bin ich geworden, um Projekte und Ideen für Krefeld anstoßen und realisieren zu können. Der Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern ist mir daher nicht nur wichtig, sondern auch Grundvoraussetzung für meine Arbeit“, sagte der SPD-Politiker im Gespräch mit seinen Besuchern.Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzen den Besuch im Landtag, um die laufende Plenardebatte von der Besuchertribüne aus zu verfolgen. Aktuell wurde das Gesetz zur Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe und Integration in Nordrhein-Westfalen vom Plenum in zweiter Lesung beraten und verabschiedet. „NRW ist das erste Land mit einem Integrationsgesetz“, sagte Hahnen und fuhr fort: „Mit diesem Gesetz wird die integrationspolitische Infrastruktur gesichert und weiter optimiert. Es soll eine vorausschauende, aktivierende und unterstützende Integrationspolitik für alle Generationen ermöglicht werden, die den Zusammenhalt in der Gesellschaft sichert und einem Auseinanderdriften präventiv begegnet. Ob Integration gelingt, entscheidet sich vor Ort – auch bei uns in Krefeld. Daher enthält das Gesetz zahlreiche Regelungen, die die Kommunen bei der Wahrnehmung ihrer Integrationsaufgaben nachhaltig unterstützen.“ Die Gesetzesinitiative wurde neben den Koalitionsfraktionen auch von allen anderen im Landtag vertretenen Fraktionen begrüßt und mit verabschiedet. Lediglich die Fraktion Die Linke hat sich der Stimme enthalten.
Weiterhin interessierten sich die Besucherinnen und Besucher im Gespräch mit dem SPD-Politiker für dessen Meinung hinsichtlich der zukünftigen Gestaltung der Krefelder Innenstadt. Eine Teilnehmerin vertrat die Meinung, dass diesbezüglich Stillstand und Konzeptlosigkeit der Stadtverwaltung zu verzeichnen seien. Hahnen machte deutlich, dass die Innenstadt für ihn das Herz der Stadt sei und dieses auch in einer entsprechenden Weise weiterentwickelt und gepflegt werden müsse. Es reiche nicht aus, so Hahnen, auf investitionsfreudige private Unternehmer zu warten. Dies sei zwar sehr zu begrüßen und auch zu fördern, aber die städtische Verwaltung müsse auch selber aktiv werden und ein durchdachtes Konzept zur Weiterentwicklung und Pflege der Innenstadt vorlegen. Ein solches Konzept lasse der Oberbürgermeister bislang leider vermissen, war sich Hahnen mit der Besucherin einig.
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