Pressemitteilung:

  • 28. Juli 2010

Krefelder Stadthaus: SPD-Fraktionschef bekräftigt seine Forderung nach einem Neubau

Uli Hahnen

Schon im letzten Kommunalwahlkampf bekräftigte Uli Hahnen (SPD) seine Forderung, das Krefelder Stadthaus meistbietend zu verkaufen und einen Neubau in der Innenstadt zu errichten.

„Nach vorsichtigen Schätzungen war mir schon damals klar, dass eine nachhaltige und ökologische Sanierung des Krefelder Stadthauses sich auf 20-30 Mio. Euro belaufen würde. Unter diesem Gesichtspunkt halte ich daran fest, dass ein neuer, moderner Bau in der Krefelder Innenstadt nicht nur sinnvoll, sondern auch zwingend notwendig ist“, erklärt der Krefelder SPD-Fraktionsvorsitzende Uli Hahnen.

Mit einem neuen Gebäude der Stadtverwaltung würden endlich die unzumutbaren Arbeitsbedingungen die die viele städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein Ende haben.

Friedrichstraße/ Theaterplatz als möglicher Standtort

Als möglichen konkreten Standort nennt Hahnen die Gebäude der Sparkasse und der Volksbank an der Friedrichstraße mit Einbeziehung des Theaterplatzes mit dem Seidenweberhaus, wo ein integriertes neues Veranstaltungsgebäude entstehen könnte.

„Wenn es uns gelingen würde, die Stadtverwaltung an diesen Standort in die Krefelder Innenstadt zu holen, hätte dies den positiven Effekt der Innenstadtbelebung sowie einer Steigerung der städtebaulichen Attraktivität“ , sagt Uli Hahnen.

Sollte die Politik sich dem Vorschlag von Uli Hahnen anschließen, würden einige erhebliche Probleme gelöst. Zu einem hätten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des jetzigen Stadthauses einen adäquaten, modernen und nach neusten ökologischen Standards errichteten Arbeitsplatz, an dem sie wieder motiviert und ordentlich arbeiten könnten, zum anderen sind durch einen Neubau die Baukosten besser und konkreter zu kalkulieren, als bei einer langfristigen Sanierung. Sollte es zu einer Einigung kommen, so könnte die Volksbank endlich mit dem Neubau auf der Fläche des ehemaligen Papst Johannes Hauses beginnen. Zuallerletzt würde der Schandfleck Theaterplatz neu gestaltet und damit aufgewertet.

Neues Stadthaus als Ort von Begegnung von Bürgerschaft, Verwaltung und Politik

Nach Auffassung des SPD-Fraktionschefs sollte das neue Stadthaus an der Friedrichstraße/Theaterplatz offen, transparent und einladend gestaltet werden, damit die Bürgerinnen und Bürger es als ihr Haus verstehen, wo ihnen in vielen Lebenslagen geholfen wird.

Chance für einen eigenen Ratssaal

Wer an der letzten Ratssitzung im Juni dieses Jahres in der Aula des Moltkegymnasi-ums teilgenommen hat, kann sich sicherlich bis heute an die unzumutbaren Bedingungen, unter denen der Rat ohne eigenen Ratssaal tagen musste, erinnern. Nicht nur die Politiker und Verwaltungsangehörige, die von Dienstwegen an einer Ratssitzung teilnehmen, aber auch die vielen Besucher und Pressevertreter beschweren sich regelmäßig über schlechte Belüftung, veraltete Technik und viele weitere unzumutbare Bedingungen.

„Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das neue Haus einen eigenen Ratssaal besitzt, wie es in anderen Städten auch der Fall ist – Krefeld ist eine große und dynamische Stadt, da müsste ein adäquater Sitzungsraum für das Stadtparlament eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein“, ergänzt Uli Hahnen.

Und in der Tat. Dass Krefeld keinen eigenen Ratssaal besitzt, in dem der Rat seiner parlamentarischen Aufgaben nachgehen kann, ist eine Ausnahme in der kommunalen Landschaft in der Bundesrepublik. Auch dieser Makel könnte mit dem neuen Stadthaus endlich beseitigt werden.