Pressemitteilung:

  • 02. September 2010

Schinkenplatz – Stadt sieht untätig zu


„Ruhestörungen am Schinkenplatz - Schlaflos am Schinkenplatz - Unruhe am Schinkenplatz - Platz nicht verkommen lassen - Anwohner sollen Polizei rufen - Sozialarbeiter für Schinkenplatz? - Der Schinkenplatz-Wahnsinn.“

So lauteten die Überschriften in der Berichterstattung zu den Lärmbelästigungen am Schinkenplatz in den vergangenen Wochen.

Krefelds Landtagsabgeordneter und Fraktionsvorsitzender im Rat der Stadt Krefeld, Uli Hahnen (SPD), hatte sich aufgrund mehrerer Beschwerden von Anwohnerinnen und Anwohner Anfang August an die zuständigen Ordnungsbehörden der Stadt Krefeld gewandt und hier um Abhilfe gebeten. Die lapidare Antwort der Stadt Krefeld, die Hahnen nun erreichte, lautet, dass der Stadt die Lärmproblematik am Schinkenplatz seit längerer Zeit bekannt sei, dass dieser aufgrund einer Vielzahl ähnlicher Beschwerden jedoch nicht nachgegangen werden könne.

„Für mich hat sich die Stadt Krefeld an dieser Stelle ihr eigenes Armutszeugnis ausgestellt“, kommentierte Hahnen die Antwort der Krefelder Stadtverwaltung. Hahnen weiter: „Anwohner können Nachts nicht schlafen, der Platz wird tagsüber wegen alkoholisierter Menschen gemieden und der Stadt fällt nichts Besseres ein, als auf eine Vielzahl vergleichbarer Beschwerden hinzuweisen.

Hiermit macht der Oberbürgermeister in beeindruckender Art und Weise nochmals deutlich, was er schon lange nicht mehr ist: ein Oberbürgermeister für die Krefelder Bürgerinnen und Bürger“, so Hahnen abschließend.