Pressemitteilung:
Minister schreibt Stadt Krefeld zur A 57: Planung mit intensiver Beteiligung von Stadt und Öffentlichkeit
NRW-Verkehrsminister Harry Voigtsberger (SPD) kündigt in einem Schreiben an die Stadt Krefeld beim 6-streifigen Ausbau der A57 eine intensive Bürger- und Öffentlichkeitsbeteiligung an. Nachdem die Stadt Krefeld einen Grundsatzbeschluss zum Ausbau gefasst hat, sei jetzt der Zeitpunkt gekommen, die Detailplanung zum Ausbau und die damit verbundene Verbesserung der heutigen Lärmschutzsituation in Angriff zu nehmen. Er lege dabei sehr großen Wert darauf, dass die anstehende Planung unter Einbeziehung der Stadt Krefeld und mit einer sehr intensiven Information der Öffentlichkeit durchgeführt wird.Dass dabei ein neues Verfahren gewählt wird, begrüßt der Vorsitzende der SPD-Fraktion, Uli Hahnen MdL, ausdrücklich. Nach bisheriger Praxis hätte zuerst die Erstellung eines verwaltungsinternen Vorentwurfes angestanden, der anschließend Grundlage eines Planfeststellungsverfahrens wäre, schreibt der Minister. Üblicherweise erhalten die Bürgerinnen und Bürger erst zu diesem Zeitpunkt die Möglichkeit, ihre Anregungen und Bedenken einzubringen.
Für den Ausbau der A57 ist vorgesehen, berichtet Uli Hahnen, der Öffentlichkeit die jeweiligen Planungsstände während der Vorentwurfserstellung transparent vorzustellen und alle Beteiligten auch bei der Gestaltung der Brücken und Lärmschutzwände, der Ausgestaltung des Lärmschutzes und der Planung des Bauablaufes mit einzubeziehen. „Damit ist die Landesregierung auf eine wichtige Forderung der Stadt Krefeld eingegangen, von Anfang an bei allen Planungen und Entscheidungen eingebunden zu werden. Wir sitzen mit am Tisch und das ist ein gutes Signal.“
Voigtsberger verweist darauf, dass ein förmliches Verfahren zur Erzielung des Baurechtes selbstverständlich notwendig sei, er aber hofft, dass bei frühzeitiger Einbeziehung aller Beteiligten dieses Verfahren ohne größere Komplikationen und Zeitverluste durchgeführt werden kann.

