Pressemitteilung:

  • 22. August 2011

Bürokratische Hürden der Stadt stehen Arbeit der Kindertagesstätten im Weg – Uli Hahnen (SPD) fordert Oberbürgermeister zum Handeln auf


Krefelds Landtagsabgeordneten Uli Hahnen haben von verschiedenen Krefelder Kindertagesstätten Beschwerden bezüglich der Verfahrensweise der Stadtverwaltung bei der Erstattung der Mittagsessenskosten mit einem Euro pro Mahlzeit erreicht. „Die Leitungen haben unzählige Briefe und Anrufe der Stadt erhalten. Gefragt wird seit wann das Kind die Einrichtung besuche, wie lange das Kind voraussichtlich bleiben wird, ob die Eltern regelmäßig gezahlt haben, usw. Hinzu kommt, dass viele Eltern eingeforderte Quittungen seitens der Stadt nicht aufbewahrt haben, was für die Kindertagesstätten bedeutet, dass aus einem Stapel von Quittungsblöcken die betreffenden Monate herausgesucht werden müssen“, berichtet Hahnen von den vorgetragenen Beschwerden der Kita-Leitungen.

Hahnen weiter: „Im ersten Schritt der Revision des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) steht explizit, die Umsetzung erfolgt unbürokratisch und unkompliziert. Davon ist die Stadt Krefeld bedauerlicher Weise weit entfernt, wenn ich die Schilderungen der Kindertagesstätten betrachte. Auch die Eltern äußern gegenüber den Leitungen der Kindertagesstätten, dass sie die Behandlung seitens der Stadt als diskriminierend erachten und teilweise seit Wochen auf einen Bescheid warten würden.“

Der SPD-Abgeordnete hat daher Oberbürgermeister, zuständigen Beigeordneten und Fachbereichsleitung eingeschaltet: „Der Oberbürgermeister muss schnelle und unbürokratische Abhilfe schaffen, und dafür sorgen, dass den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in unseren Kindertagesstätten genügend Zeit für die Kinder bleibt und sie nicht mit zusätzlichen Formularen und Anrufen der Stadtverwaltung belastet werden“, sagte Hahnen heute abschließend.