Pressemitteilung:

  • 24. August 2011

Arbeitsminister Guntram Schneider (SPD) und Uli Hahnen (SPD) besuchen Krefelder Unternehmen Siempelkamp


Uli Hahnen (m.), Landesarbeitsminister Gurntram Schneider (2.v.r.) und der Sprecher der Geschäftsführung der Siempelakmp GmbH, Dr. Hans W. Fechner (r.), beim Rundgang durch die Ausbildungswerkstatt mit einem Azubi

Uli Hahnen und Landesarbeitsminister Guntram Schneider beim Rundgang durch die Ausbildungswerkstatt mit den Auszubildenden

Der Leiter der Ausbildungswerkstatt, Rudolf Gall, mit Landesarbeitsminister Guntram Schneider und Uli Hahnen (v.r.n.l.)
Auf Einladung des Krefelder Landtagsabgeordneten Uli Hahnen besuchte Landesarbeitsminister Guntram Schneider am vergangenen Montag das Krefelder Unternehmen Siempelkamp. Nach April 2010 war es bereits der zweite gemeinsame Besuch von Schneider und Hahnen bei Siempelkamp, die sich bei einem Rundgang mit der Geschäftsführung und dem Betriebsrat über die Unternehmensentwicklung im zurückliegenden Jahr informierten. Dr. Hans W. Fechner, Sprecher der Geschäftsführung der Siempelkamp GmbH stellte gegenüber den beiden SPD-Politikern heraus, dass das Unternehmen nach der Wirtschaftskrise nach wie vor gut aufgestellt sei.

Siempelkamp beschäftigt derzeit rund 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Zahl der Ausbildungsplätze ist weiter gestiegen. In den zurückliegenden 5 Jahren ist Siempelkamp jeweils als bester Ausbildungsbetrieb von der Industrie- und Handelskammer ausgezeichnet worden. Beim Rundgang durch die Ausbildungswerkstatt würdigten Schneider und Hahnen die Gesellschafter, die die erwirtschafteten Gewinne reinvestiert und damit alle Standorte und somit auch den in Krefeld sichern. „Siempelkamp ist ein vorbildliches Krefelder Unternehmen, das nicht nur auf Gewinnmaximierung setzt, sondern vor allem auch seinen gesellschaftspolitischen Auftrag ernst nimmt“, lobte Uli Hahnen. Arbeitsminister Schneider bezeichnete Siempelkamp gar als „Perle der größeren mittelständischen Unternehmen am Industriestandort Nordrhein-Westfalen“.

Die drei Geschäftsbereiche Maschinen- und Anlagenbau, Gießerei und Nukleartechnik bilden hocheffiziente Synergien, sodass der Standort Krefeld in den zurückliegenden 6 Jahren kontinuierlich erweitert, aus- und umgebaut worden sei, so der Sprecher der Geschäftsführung Dr. Fechner gegenüber den beiden SPD-Politikern. Insgesamt habe Siempelkamp in diesem Zeitraum fast 200 Mio. € investiert. Er gab jedoch auch zu bedenken, dass im harten Wettbewerbsumfeld nur der die Nase vorn hat, der die innovativste Technik bei höchster Flexibilität und Schnelligkeit besitzt. Insbesondere steigende Kosten bei der Energieversorgung bereite dem Unternehmen sorge. Mit eigenen Photovoltaikanlagen auf einer Gesamtfläche von über 4.000 m2 und einem geplanten Gas-Blockheizkraftwerk befinde sich das Unternehmen auf einem guten Weg, ein Stück weit unabhängiger von den Energiekosten zu werden.

Sowohl Arbeitsminister Schneider, als auch Uli Hahnen stellten heraus, dass die Landesregierung sich für Erhalt und Ausbau des Industriestandortes Nordrhein-Westfalen einsetze. „Hierzu zählen auch bezahlbare und mit europäischen Nachbarstaaten vergleichbare Strompreise. Besonders für Mittelständler wie Siempelkamp ist dies eine wichtige Voraussetzung, um im weltweiten Wettbewerb weiterhin so gut aufgestellt bleiben zu können. Nur so kann Siempelkamp auch zukünftig ein für Krefeld und die Region bedeutender Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb bleiben“, sagte Hahnen. Arbeitsminister Schneider zeigte sich über Unternehmensentwicklung und Unternehmensphilosophie so begeistert, dass er versprach, in 1,5 Jahren nochmals wieder zu kommen.