Pressemitteilung:

  • 11. November 2011
„Mit dem Aufzug geht´s vorübergehend nicht zum Zug“

Hinweisschilder an den Fahrstühlen im Krefelder Hauptbahnhof sorgen für Verwirrung – Inbetriebnahme Termin bleibt der 1.12.2011


Ende September 2011 hatte die Deutsche Bahn dem Krefelder Landtagsabgeordneten Uli Hahnen (SPD) auf Nachfrage mitgeteilt, dass die schon seit einiger Zeit fertigaussehenden Fahrstühle im Krefelder Hauptbahnhof am 1. Dezember 2011 in Betrieb genommen werden sollen. Dass die Fahrstühle nicht früher nutzbar seien, liege an technischen Problemen, die bis zum 1. Dezember 2011 gelöst worden seien, so die Auskunft der Deutschen Bahn von September.

Nun kam Verwirrung auf, da die Deutsche Bahn vor einigen Tagen Hinweisschilder an den Fahrstühlen angebracht hat (siehe Foto). Hier konnten die Reisenden lesen, dass es mit dem Aufzug vorübergehend nicht zum Zug geht. „So weit so gut“, kommentierte der SPD-Politiker Hahnen und sagte weiter: „Statt ein konkretes Datum der Inbetriebnahme auf den Schildern anzugeben, hat die Deutsche Bahn den Platzhalter für dieses Datum auf den Hinweisschildern jedoch frei gelassen. Damit hat die Bahn weder den Reisenden noch sich selbst einen Gefallen getan. Ich habe den Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn, Reiner Latsch, über die verwirrenden Hinweisschilder informiert. Er hat mir zugesichert, dass es beim geplanten Inbetriebnahme Termin – 1. Dezember 2011 – bleibt. Auch die Hinweisschilder sollen nun noch kurzfristig mit diesem Datum versehen werden. Bleibt zu hoffen, dass der Satz "Mit dem Aufzug geht´s vorübergehend nicht zum Zug" am Krefelder Hauptbahnhof bald endgültig der Vergangenheit angehören wird. Dies wäre nicht zuletzt auch ein Erfolg der beiden SPD-Bundestagsabgeordneten Siegmund Ehrmann und Bernd Scheelen, die schon vor einigen Wochen Gespräche mit der Deutschen Bahn in Berlin zur Beschleunigung der Fertigstellung geführt haben“, sagte der SPD-Politiker abschließend.