Pressemitteilung:
„Kommt sie oder kommt sie nicht?“
Fahrgäste der K-Bahn erhalten keine Informationen über Verspätungen oder Zugausfälle. Uli Hahnen (SPD) wendet sich an Stadtwerke Krefeld
Auf der ehemaligen Kleinbahnstrecke zwischen Krefeld und Düsseldorf, der sog. K-Bahn, fahren heute die Stadtbahnlinien U70, U74 und U76 der Düsseldorfer Rheinbahn. Die Linien U70 und U76 sind von nicht unwesentlicher Bedeutung für die Anbindung der Krefelderinnen und Krefelder in die Landeshauptstadt. Die Strecke wird gerade von Berufspendlerinnen und -pendlern stark genutzt. In den vergangenen Wochen und Monaten haben sich die Ausfälle einzelner Verbindungen gehäuft. Dies ist Krefelds Landtagsabgeordnetem Uli Hahnen (SPD) von verschiedenen Bürgerinnen und Bürgern aus Krefeld berichtet worden.Hahnen sagte dazu heute: „Die Gründe für verspätete oder ausgefallene Verbindungen auf der K-Bahn-Strecke ließen sich nicht feststellen, da an den elektronischen Anzeigen - beispielsweise am Krefelder Hauptbahnhof - weder Informationen über Verspätungen noch über entfallende Verbindungen angezeigt werden. Dies führt nicht nur für die Krefelderinnen und Krefelder im Berufspendelverkehr zu Verspätungen und Ärgernis. Besucherinnen und Besucher der Düsseldorfer Messe oder anderer Veranstaltungen in der Landeshauptstadt, die sich bisher oftmals für einige Tage in Krefelder Hotels einmieten, könnten beim nächsten Aufenthalt in der Region die Konsequenz ziehen und sich direkt in ein Hotel in Düsseldorf einmieten, statt in Krefeld vergeblich auf die K-Bahn zu warten. Das kann nicht im Sinne Krefelds sein. Ich habe die Stadtwerke Krefeld angeschrieben und um Prüfung gebeten, ob Verspätungen oder Zugausfälle für die K-Bahn nicht auch mittels der elektronischen Anzeigen an die wartenden Fahrgäste durchgegeben werden können. So hätte zumindest das Ratespiel - kommt sie oder kommt sie nicht - für die Fahrgäste ein Ende“, so der SPD-Politiker.

