Pressemitteilung:
CDU zum Seidenweberhaus: Jetzt nicht zerreden!
„Warum können wir in Krefeld einen Vorschlag zur Innenstadtentwicklung nicht einfach mal sachlich und zielorientiert im Sinne unserer Stadt diskutieren? Stattdessen wird sofort wieder versucht mit Halbwahrheiten und Unterstellungen eine Idee der SPD zu diskreditieren“, bedauert der Vorsitzende der SPD-Fraktion, Uli Hahnen. Er reagiert damit auf eine Aussage des CDU-Ratsherrn Feld, der sich kategorisch gegen einen Abriss des Seidenweberhauses ausgesprochen hatte.Uli Hahnen erinnert daran, dass die SPD zunächst alle Optionen für den Theater-platz geprüft wissen will. Dazu gehöre eben auch der Abriss des Seidenweberhauses. Wenn dort etwas passieren soll, und das sei ja hoffentlich unstrittig, dann müsse man sich jetzt Gedanken darüber machen und nicht dann, wenn es wieder zu spät ist.
Bei den letzten Führungen mit Vertretern des SWH und der Verwaltung durch das Haus sei immer wieder die Formulierung „nicht sanierbar“ gefallen. Dieser Tatsache müsse man ins Auge schauen. Durch sicherheitsrelevante Maßnahmen, die am SWH durchgeführt werden sollen, habe die Stadt einen nochmaligen Aufschub bis ins Jahr 2016 bekommen.
Alle Alternativen, die die Funktionen des SWH an anderer Stelle in der Stadt auf-nehmen sollen, bedürften selbstverständlich einer genauen Prüfung und Kosten-rechnung. Genau deshalb habe die SPD das Thema ja auch jetzt angesprochen, damit die Zeit dafür bleibt.
„Wir sind davon überzeugt, die Funktionen Veranstaltungs-/Konzertsaal/ Gastronomie gut an eine andere Stelle in der Innenstadt verlagern zu können“, sagt Uli Hahnen. Das Horten-Haus sei eine ganz interessante Option, auch weil die Parkplätze der Seidenweberhaus-Tiefgarage weiter optimal genutzt werden könnten. Gleiches gälte für einen Neubau der Sparkasse an der Friedrichstraße, wo die Stadt mit einem Veranstaltungssaal mit einziehen könnte. Wenn es bessere Lösungen gäbe, sei die SPD für jeden Vorschlag dankbar.
Wenn es wirklich zu einem nahtlosen Umzug des Seidenweberhauses vom jetzigen Standort in ein neues Gebäude kommen könnte, wäre dies eine optimale Lösung, ist Uli Hahnen sicher und „Herr Feld müsste nicht einmal seinen Aufsichtsratsvorsitz aufgeben“.

