Pressemitteilung:
K-Bahn: „Kommt sie oder kommt sie nicht?“- Ratespiel wird noch einige Jahre fortgesetzt
Im November wandte sich Krefelds Landtagsabgeordneter Uli Hahnen an die Stadtwerke Krefeld (SWK), da an den elektronischen Fahrgastanzeigen - beispielsweise am Krefelder Hauptbahnhof - für die K-Bahn nach Düsseldorf derzeit weder Informationen über Verspätungen noch über entfallende Verbindungen angezeigt werden. Die K-Bahn sei von nicht unwesentlicher Bedeutung für die Anbindung der Krefelderinnen und Krefelder in die Landeshauptstadt, schrieb Hahnen an die SWK und bat um kurzfristige Gespräche mit der Düsseldorfer Rheinbahn, die die K-Bahn betreibt.Die SWK reagierte jetzt und schrieb dem SPD-Politiker, dass das Problem zwar bekannt, leider aber kurzfristig nicht zu lösen sei. Die SWK führt dazu aus, dass „die Rheinbahn aus Düsseldorf derzeit noch über eine eigene Datenstruktur verfügt, die eine vom Verkehrsverbund Rhein Ruhr (VRR) zur Verfügung gestellte Schnittstelle, die für die Harmonisierung zeitlicher Daten sorgt, noch nicht bedienen kann.“ Eine Umstellung auf ein anderes Betriebsleitsystem seitens der Düsseldorfer Rheinbahn sei zwar geplant, jedoch dürften bis zur Umsetzung noch einige Jahre vergehen.
SPD-Politiker Hahnen sagte dazu heute: „Es ist bedauerlich, dass bis zu einer Datenharmonisierung wohl noch viel Wasser den Rhein hinablaufen wird. Nicht nur für uns Krefelder sind die fehlenden Anzeigen bedauerlich. Auch für Besucher der Düsseldorfer Messe oder anderer Veranstaltungen in der Landeshauptstadt, die sich oftmals für einige Tage in Krefelder Hotels einmieten, ist dieser Zustand ein Ärgernis. Das Ratespiel - kommt sie oder kommt sie nicht - wird damit für die Fahrgäste noch einige Zeit andauern. Das ist sehr unbefriedigend, ich bleibe aber am Ball“, sagte der Abgeordnete abschließend.

